Dienstag, 28. Oktober 2014

Knackis unter sich

Uli Hoeneß ist endlich im Gefängnis angekommen.

Das Leid treibt ihn in den Wahnsinn: Statt „Howe“ gibt’s hier leider nur „Oh-Weh“-Würstchen. Arbeiten muss man hier- nichts mehr mit Zocken!

Doch er bleibt standhaft und verfällt nicht den handelsüblichen Verlockungen im Café Viereck. Als Uli eine Nase Koks angeboten wird, muss er passen. Er fühle sich an Christoph Daum erinnert- und oh nein, er habe ja fast keine Haare mehr, um es für eine Probe herzugeben.

In der JVA Landsberg trifft er auf alte Weggefährten, wie den Fußballer Breno, der richtig „brennt“, wo nun ja das einzige was brennt sein Eigenheim war.

Zusammen arbeiten die beiden Promi-Insassen in der Gefängnisküche. Die Russenmafia hat schon angedeutet: Wenn es keinen Bortsch gibt, werde man ihnen gehörig auf die Finger klopfen. Uli Hoeneß sucht das bekannte Salz in der Suppe und denkt sich: „Wäre ich bloß bei meinen Würstchen geblieben.“

Doch er sollte sich die Zukunft nicht gleich schwarzmalen. Bald ist er Freigänger und kann jungen Delinquenten das Fußballspielen beibringen. Auch Rot-Weiß Essen hat bereits angefragt- und das nicht wegen den Würstchen.


Allesamt besser als Spielhallenaufsicht- gell, Uli? 

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