Uli Hoeneß ist endlich im Gefängnis angekommen.
Das Leid treibt ihn in den Wahnsinn: Statt „Howe“ gibt’s
hier leider nur „Oh-Weh“-Würstchen. Arbeiten muss man hier- nichts mehr mit
Zocken!
Doch er bleibt standhaft und verfällt nicht den
handelsüblichen Verlockungen im Café Viereck. Als Uli eine Nase Koks angeboten
wird, muss er passen. Er fühle sich an Christoph Daum erinnert- und oh nein, er
habe ja fast keine Haare mehr, um es für eine Probe herzugeben.
In der JVA Landsberg trifft er auf alte Weggefährten,
wie den Fußballer Breno, der richtig „brennt“, wo nun ja das einzige was brennt
sein Eigenheim war.
Zusammen arbeiten die beiden Promi-Insassen in der
Gefängnisküche. Die Russenmafia hat schon angedeutet: Wenn es keinen Bortsch
gibt, werde man ihnen gehörig auf die Finger klopfen. Uli Hoeneß sucht das
bekannte Salz in der Suppe und denkt sich: „Wäre ich bloß bei meinen Würstchen
geblieben.“
Doch er sollte sich die Zukunft nicht gleich schwarzmalen.
Bald ist er Freigänger und kann jungen Delinquenten das Fußballspielen
beibringen. Auch Rot-Weiß Essen hat bereits angefragt- und das nicht wegen den
Würstchen.
Allesamt besser als Spielhallenaufsicht- gell, Uli?
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